Jobmonitor

Veränderungen am Arbeitsmarkt erkennen, regional und tagesaktuell

61 Millionen Online Stellenanzeigen

Grundlage für die Auswertungen des Jobmonitors sind über 61 Millionen Online-Stellenanzeigen aus etwa 300 Millionen Postings. Pro Tag werten die Algorithmen des Jobmonitors durchschnittlich weitere 200.000 Online-Stellenanzeigen aus und stellen die Analysen zu Berufen und Soft Skills über Nacht zur Verfügung. Die Daten werden für vollständige Monate aggregiert dargestellt. Dadurch ermöglicht der Jobmonitor einzigartige Detailanalysen der Arbeitsmarktnachfrage. Auswertungen werden bis auf die Ebene von Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung gestellt.

Regionale Arbeitsmarktakteure können ihre Maßnahmen mit den Analysen des Jobmonitors gezielt auf die aktuellen Bedarfe ausrichten. Konkret bedeutet das:

  • Weiterbildungsträger können ihre Qualifizierungsangebote gezielt auf die regionalen Bedarfe ausrichten
  • Arbeitsagenturen und Jobcenter können ihre Bildungsbedarfsplanung mit der Arbeitsmarktnachfrage abgleichen
  • Wirtschaftsförderungen sowie Fachkräfteallianzen können spezifische, regionale Entwicklungen am Arbeitsmarkt frühzeitig erkennen

Auch für Arbeitnehmer:innen bietet der Jobmonitor Orientierung. Wollen sie sich weiterbilden oder gänzlich beruflich umorientieren, können sie beispielsweise überprüfen, ob der angestrebte Beruf in der eigenen Region gefragt ist.

Foto: © Jan Voth
Datengrundlage & Methoden

Grundlage für die Analysen des Jobmonitors ist eine Datenbank von mittlerweile über 61 Mio. Online-Stellenanzeigen. Die Daten stammen vom Anbieter Textkernel BV, der seit dem Jahr 2014 Daten in Deutschland erhebt. Daten der Textkernel BV werden unter anderem von der niederländischen und österreichischen Arbeitsverwaltung eingesetzt. Gegenstand der zur Verfügung gestellten Analysen sind einerseits Informationen, die standardmäßig im genutzten Datensatz hinterlegt sind (bspw. Zeitpunkt der Stellenausschreibung). Andererseits werden eigene Algorithmen der Bertelsmann Stiftung verwendet, die gemeinsam mit der &effect data solutions GmbH entwickelt wurden und Informationen automatisiert aus den Stellenanzeigen „herauslesen“ können. Die Algorithmen des Jobmonitors werden stetig weiter optimiert. Auch werden in Zukunft weitere Variablen in den Jobmonitor aufgenommen.

Weitere Informationen zu den Daten und Methoden des Jobmonitors finden Sie in den Q&A am linken Bildschirmrand sowie ausführlich im Methodenbericht.

Erste Jobmonitor Studie zum Thema Soft Skills
Klimawandel, Corona, Ukraine, Inflation: Die Welt ist im Dauerkrisen-Modus. Das verändert auch die Anforderungen am Arbeitsmarkt. Deutlich häufiger als vor der Krise verlangen Arbeitgeber:innen in Stellenanzeigen Frustrationstoleranz, Einfühlungsvermögen und eine positive Grundeinstellung. Auch ein sicherer Umgang mit Daten und digitaler Identität wird stärker gefordert. Das könnte eine Folge der Coronakrise mit mehr Homeoffice und Online-Kommunikation sein. Eine erste Analyse von mehr als 48 Millionen Stellenanzeigen zeigt, wie viel sich bei den Anforderungsprofilen nach „Soft Skills“ und anderen berufsübergreifenden Kompetenzen in den vergangenen vier Jahren verändert hat.
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"Mit dem Jobmonitor bieten wir Orientierung für Arbeitnehmer:innen, Weiterbildungsakteure und regionale Entscheidungsträger:innen."
Gunvald Herdin - Bertelsmann Stiftung
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Illustration eines Briefs
Ansprechpartner:innen

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Gunvald Herdin
Senior Project Manager
Bertelsmann Stiftung
Jana Fingerhut
Project Manager
Bertelsmann Stiftung
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